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FDP-Gemeindeverband Lehre -

Fundsachen

Minister früher und heute

Sie kommen immer wieder

Konfuzius lebte vor rund 2500 Jahren, aber die Mehrzahl seiner Erkenntnisse ist auch heute noch gültig.

In seinen "Gesprächen" findet man eine Bemerkung über einen Minister, die verblüffend aktuell klingt:

"Solange es gut um den Staat bestellt war, trat der Minister wie ein Weiser auf. Als aber das Land in Unordnung geriet, gab er sich wie ein Tor.
In seiner Weisheit können ihm andere wohl gleichkommen. In seiner Torheit ist er unerreichbar."

Ohne Kommentar!

Walter Scheel

Die Rolle der FDP

"Diese kleine, mutige, gescholtene und geschlagene, häufig für tot erklärte und immer wieder aufgestandene Freie Demokratische Partei hat mehr für das Wohl dieser Republik bewirkt, als ihrer zahlenmäßigen Stärke zuzutrauen war."
(Walter Scheel, gest. 2016)

Die Lehrschen

Wie heißen sie richtig???

Wie nennt man die Einwohner der Gemeinde Lehre???

Vor über 1000 Jahren wurde die Ortschaft Lehre erstmals urkundlich unter dem Namen „Lerin“ erwähnt; heute ist sie der Mittelpunkt der Gemeinde Lehre mit acht Ortschaften und rund 12500 Einwohnern. Immer wieder taucht da die Frage auf, wie man die Einwohner dieser Gemeinde eigentlich nennt. Längst nicht alle möchten sich als „Lehrer“ oder „Lehrerin“ bezeichnen lassen, denn darunter versteht man landläufig etwas anderes. Eine Anknüpfung an alte Zeiten („Leriner“) wurde nie ernsthaft diskutiert; sie hätte ja auch nicht zum heutigen Namen gepasst. So ist es kein Wunder, dass die Einwohner der Gemeinde mit mancherlei Umschreibungen gekennzeichnet wurden („die Menschen aus/in Lehre“, „Lehres Einwohner“ usw.).
Aus nicht ganz so alter Zeit wurde die Bezeichnung „Lehrsche“ überbracht; sie kann als neutral gelten, obwohl sie an negative Benennungen erinnert (z.B. „die Müllersche von nebenan“), und sie hat sich bis heute gehalten. Seit etlichen Jahren gibt es sogar ein Werbeblatt für die ganze Gemeinde unter dem Namen „Lehrscher Bote“.
Irgendwann aber sind Abwandlungen dieser Bezeichnung aufgetaucht, die trotz ihres offensichtlich falschen grammatischen Ansatzes bis in den Mund lokaler Politiker gelangten, wie „die Lehrscher“, „das Lehrscher Schützenfest“ und ähnliche Entgleisungen. Der Missgriff wurde sogar von Lehrschen Geschäften in die Firmennamen aufgenommen („Lehrscher Reisebüro“, "Lehrscher Haarstudio" und - erst kürzlich - "Lehrscher Blumenstübchen").
Als eines Tages die regionale Tageszeitung begann, in ihren Berichten aus Lehre die Bezeichnungen „die Lehrscher Handballer“, „das Lehrscher Rathaus“ usw. zu verwenden, schrieb unser FDP-Vorsitzender Hartwig Möllenberg aus Lehre der Zeitung einen Brief, in dem er die korrekten Formen aufführte (in der Reihenfolge männlich-weiblich-sächlich):

1.Pers. Sing. der Lehrsche, die Lehrsche, das Lehrsche;
2.Pers. Sing. des Lehrschen, der Lehrschen, des Lehrschen;
3.Pers. Sing. dem Lehrschen, der Lehrschen, dem Lehrschen;
4.Pers. Sing. den Lehrschen, die Lehrsche, das Lehrsche;

1.Pers. Plural die Lehrschen,
2.Pers. Plural der Lehrschen,
3.Pers. Plural den Lehrschen,
4.Pers. Plural die Lehrschen.

Seitdem hat sich die Ausdrucksweise der Lehrschen und der Tageszeitung in dieser Hinsicht deutlich verbessert, obwohl es gelegentlich noch zu Rückfällen kommt. Aber das können die Lehrschen besser verkraften als wenn sie alle zu Lehrerinnen und Lehrern gemacht werden, die sie ja gar nicht unbedingt sein möchten.

Für alle, die sich bei der Benennung der Lehrschen jetzt immer noch unsicher fühlen, gibt es einen guten Tipp: Verwenden Sie den Ausdruck genau so wie Sie es bei den Hannoverschen tun würden. Deren größte Tageszeitung heißt ja auch "Hannoversche Allgemeine" - ohne "r" am Adjektiv -, und jeder kennt das HannoverschE Schützenfest, auf dem die hannoverscheN Bürger ihr hannoverscheS Bier trinken...

Die richtige Verwendung der Bezeichnung kann man übrigens auch bei einem Lehrschen Urgestein und Meister der deutschen Sprache nachlesen: In dem immer noch sehr lesenswerten Buch "Mein Heimatdorf im Schuntertal" unseres Heimatdichters Fritz Fricke, das 1962 erschienen ist. Neben einer sehr interessanten Darstellung der Lehrschen Geschichte ist darin zu lesen: "Jahreteinte drop´n ümmer däselben olen Typen up´n Lehrschen Marchte..."; zu hochdeutsch: "Jahrzehntelang traf man immer dieselben alten Typen auf dem Lehrschen Markt"...

(Aktualisiert 01.10.2017)

Die Macher kommen!

Die Macher: Dauerhaft im Visier der Liberalen

Es gibt sie überall - und niemand bekämpft sie härter als die Liberalen:

Die Weismacher, Meinungsmacher, Supermacher. Die Ihnen Tag für Tag tränentriefende Geschichten erzählen. Die Sie überzeugen, wie sich doch eigentlich alles fast wie von selbst zu Ihren Gunsten fügt. Damit Sie ja nicht auf den Gedanken kommen, nachzudenken.

Ihre Meinung ist nicht mehr gefragt. Machen Sie sich da nichts vor. Verwaltung und Bürokratie werden immer „perfekter“, entheben Sie wohlwollend jeglicher Verantwortung. Meinungen werden gemacht, und persönliche Freiheit gibt es ohnehin nur im privaten Bereich.

Dagegen stemmen wir uns ganz entschieden und rufen Sie auf, sich ebenfalls Ihrer Haut zu wehren. Noch dürfen Sie. Machen Sie davon Gebrauch.

(Diesen Text veröffentlichte die „Friedrich-Naumann-Stiftung“ im Jahre 1970 als Anzeige. Die Angebote der FNS finden Sie unter www.fnst.de - auf unserer Website als Link unter "Service".


Lehre


Die Gemeinde in der Mitte der Region Braunschweig/Wolfsburg - zwischen Forschung und Technik.

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Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. (Alexander von Humboldt)

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